Litchi

... eine neue Farbvariante ...

Amelanistic Charcoal Kastanie

het. or hom. Buf


Die genetische Kombination aus Amelanistic Charcoal, Kastanie und Buf führt zu so einem schönen Erscheinungsbild,

dass wir ihr gerne einen eigenständigen Trivialnamen geben möchte :

Litchi   💛

                                                 

Kornnatter Litchi Schuppen (Buf Amelanistic Anerythristic Kastanie)

Die Schuppen sind strahlend weiß und wirken gleichzeitig leicht transparent/kristallien. Im Laufe der Zeit kommen dann noch weitere leuchtend neongelb gefärbte, ebenfalls leicht transparent wirkende, Farbbereiche hinzu.

 

Es gibt keine sichtbare Zeichnung mehr.


Kornnatter Litchi (Buf Amelanistic Anerythristic Kastanie)

 

Ein kleiner Litchi nach der ersten Häutung 💛


Der Körper wirkt (auch im trockenen Zustand) leicht feucht und transparent.

Es ist keinerlei Zeichnung erkennbar. (Nur bei einigen wenigen der Schlüpflinge läßt sich der ganz leichte Ansatz einer Zeichnung mit viel gutem Willen zumindest erahnen.)

Die Bauchseite ist ebenfalls leicht transparent und vollständig zeichnungsfrei.

Insbesondere in den ersten Lebenswochen wirken Litchis durch ihre durchscheinende milchig weiße Färbung immer ein wenig so, als ob sie noch leicht feucht wären. So kam es dann auch zu ihrer Namensgebung, weil eine geschälte Litchi ebenfalls diese besondere, leicht feuchte, weißliche Transparenz besitzt 🙂.


Litchi Kornnatter (Buf Amelanistic Anerythristic Kastanie)

 

 

Nach einem Jahr sind die ersten, noch zart neongelben Verfärbungen,

bei einem kleinen Litchi bereits deutlich sichtbar.

Litchi Kornnatter (Buf Amelanistic Anerythristic Kastanie)

 

 

 

 

Ein Litchi

im Alter von etwa 1 1/2 Jahren.

Litchi Kornnatter (Buf Amelanistic Anerythristic Kastanie)

 

 

 

 

 

 

Ein zweijähriger Litchi


Kornnatter Litchi Bauchseite (Buf Amelanistic Anerythristic Kastanie)

 

 

 

Bauchseite eines Litchi

Obwohl hier keines der Zeichnungsgene beteiligt ist, ist der Bauch trotzdem komplett zeichnungsfrei und leicht transparent/kristallien.


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Zusätzliche Infos für interessierte Nasen 🙂 :

 

- Unser erster Litchi (Orpheus) ist ein Nachkomme zweier Orange, die vor vielen Jahren bei Jan Notte erworben wurden.

- Das homozygote Vorliegen von Kastanie wurde bei ihm sicher belegt.

- Das (mindestens) heterozygote Vorliegen von Buf ebenfalls.

- Wohingegen das (homozygote) Vorliegen von Caramel, Motley und Bloodred durch Testverpaarungen ausgeschlossen werden konnte.

- Die zwei Jahre später folgenden Nachzuchten des adulten Litchis hatten wieder exakt das gleiche Aussehen wie er damals als Jungtier.

- Litchi in dieser Schreibform (und nicht als Litschi oder Lychee geschrieben) als Anlehnung an den wissenschaftlichen Namen (Litchi chinensis).

 

Irritierend war anfangs das der kleine Litchi zwar eindeutig keine schwarzen Farbpigmente besitzt, die beiden Orange Elterntieren aber bei ihrer Abgabe nur mit het. Caramel, Kastanie, Motley deklariert worden waren. Also bei beiden Elterntieren keine Angaben über ein Gen vorhanden war, welches in der Lage ist die Melaninbildung zu verhindern.
Da sich unter den Geschwistertieren des Litchi eindeutige Snows befanden und ein nicht erkanntes Anerythristic Gen bei Kornnattern relativ häufig vorkommt, sind wir anfangs von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit für ein homozygot vorliegendes Anerythristic Gen bei dem kleinen Litchi ausgegangen. 

 

Ein wenig später kam dann aber, aufgrund des besonderen äußeren Erscheinungsbildes, ein weiterer Gedanke mit ins Spiel: möglicherweise könnte es sich hier auch um das weitaus seltenere Charcoal Gen anstelle des Anerythristic Genes handeln. Testverpaarungen haben diese Annahme dann im Sommer 2020 bestätigt 😊.